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Die Höhner im Karneval und im Schützenzelt, in der Kölner Philharmonie bei den Classic-Konzerten und am Ballermann, auf dem Chlodwigplatz bei „Arsch huh“ und im Everyman’s Palace in Cork, die Höhner in Istanbul beim Abschied von Toni Schumacher, am Nürburgring mit den Zillertaler Schürzenjägern, im Roncalli-Zelt und auf dem Kanzlerfest am Brandenburger Tor, im „Senftöpfchen“ oder in der Kölnarena, vor 200 000 Menschen auf der Bonner Hofwiese oder vor einer einzigen alten Dame im Wohnzimmer, deren Sohn ihr den Privatauftritt zum 80. Geburtstag geschenkt hat: Liveauftritte sind nach dem Geschmack der Höhner - und erst recht ihrer Fans.
Live sind die Höhner in ihrem Element, auch nach 30 Jahren. Mit diesem Live-Doppelalbum haben sie sich selbst ein wunderbares Geburtstagsgeschenk gemacht und ihren vielen Freunden erst recht.
In ihrer über 25jährigen Geschichte hat die Kölner Band sage und schreibe 20 Longplayer und weit, weit mehr als 200 Songs veröffentlicht. Viele davon sind längst Evergreens weit über die Stadtgrenzen von Köln hinaus. In ihrem Ursprung eine karnevalistische Unterhaltungsband, haben sich die Höhner im Lauf der Zeit enorm weiterentwickelt. Ihre Songs haben mittlerweile kaleidoskopisch viele Farbnuancen. Natürlich spielen sie noch immer Lieder mit Lokalkolorit und pflegen das rheinländische Brauchtum da, wo es Sinn macht. Natürlich skizzieren sie auch nach wie vor pointiert wie kaum eine andere Band ihre Mitmenschen und deren Macken und Marotten, nehmen sich selbst auf die Schippe oder schwelgen auch mal in romantischen Klischees. Aber längst haben auch nachdenkliche Songs Einzug gehalten in das sich um immer neue Zwischentöne erweiternde Repertoire der Höhner. Und da ist noch mehr: Ihr soziales Engagement als Sonderbotschafter der Unicef und der längst überfällige Aufstieg in die oberen Regionen der Pop-Charts.
© Höhner
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