Norbert Stein

Saxophonist, Produzent

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Norbert Stein - Saxophonist, Produzent
Norbert Stein studierte Saxophon an der Musikhochschule Köln (1973-79) und war im Jahre 1978 Mitbegründer der Initiative Kölner Jazzhaus.1986 gründete er das eigene Label PATA MUSIC um die Musik der vielfältigen Pata-Ensembles unabhängig zu veröffentlichen: Pata Masters, Pata Horns, Pata Trio, Pata Orchester und Pata Blue Chip. 
Die PATA MASTERS unternahmen zahlreiche Konzertreisen u.a. nach Brasilien, Afrika, Australien, Singapur und Indonesien. Einige der dabei entstandenen musikalischen Begegnungen - in Kooperation mit dem Goethe-Institut - sind als CDs auf dem PATA MUSIC Label veröffentlicht.

Um die Herkunft des Wörtchens"pata" aufzuhellen, bedarf es eines kleinen literarischen Abstechers in die faszinierende Welt des Doktor Faustroll. Denn dieser war es, der im Jahre 1898 unter der Federführung des Franzosen Alfred Jarry, den Begriff der " Pataphysik " aus der Taufe hob.

" ... die Pataphysik ist eine Wissenschaft, die irrealer Logik und einer neuen Wirklichkeit jenseits der Grenzen der äusseren Erscheinungswelt verpflichtet ist, losgelöst vom gewöhnlichen Kausalitätsdenken. Alles ist verwechselbar, verwandelbar, umkehrbar und austauschbar: Dinge, Zeiten und Räume. Aber nichts ist beliebig, nur ist eben jede Einfachheit eine ineinander verwobene und sich durchdringende Vielfalt."

Als Komponist spricht Norbert Stein von sogenannten " inszenierten Räumen ", die er in seinen Kompositionen schafft, d.h. er gibt einzelnen Instrumentalisten Stimmungen vor, innerhalb derer sie sich dann solistisch frei bewegen können. Wirklich bis ins Detail durcharrangiert sind die wenigsten Passagen seiner Stücke, so daß viel Spielraum für Spontanität und wahre Interaktivität bleibt.

Die " pata music " steckt voller überraschungen und Wendungen, gibt sich offen für allerlei Einflüsse, reißt die Grenzen zwischen scheinbar widerstrebenden Idiomen ein - und braut daraus, ausgehend von der Basis der Jazzimprovisation, etwas Neues, Erregendes. ... (Jörg Eipasch, Jazzpodium)

 


Matthias Niese ©