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Deutscher Pop |
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Purple Schulz, am 25. September 1956 in Köln geboren und aufgewachsen mit noch 2 Brüdern in einer Kaufmannsfamilie, hangelte sich nach abgebrochener Ausbildung von Job zu Job. Musik machte er nebenbei. 1973 (17jährig !) stieß er dann zu der Band „Dàccord", der auch Dieter Hoff angehörte. Hier begann sein Aufstieg, denn die Band hat er nie wieder verlassen - geändert hat sich nur das Umfeld. So gründeten sie 1976 die "Neue Heimat". Josef Piek, am 5. März 1957 in Köln geboren und aufgewachsen, spielte ebenfalls in Bands und kam in diese Truppe da ein Gitarrist fehlte. Mit Dieter Hoff (Schlagzeug) gemeinsam gründeten sie die Band „Neue Heimat", die Anfang der 80er 2 LP’s (1982 „Die Härte"; 1983 „Hautnah") und 5 Singles herausbrachte. Dann änderten sie ihr Konzept. Rockbetonter ging es 1984 unter neuem (aber bekannten) Namen weiter. Für den Bandnamen „Purple Schulz" entschieden sie sich damals, weil Purple als Frontman von „Neue Heimat" namentlich bekannt war - ein Bonus den sie genutzt haben. In der Position des „Chef’s" fühlt er sich nicht und möchte es auch nicht sein - sie sehen sich als Team. In diesem Jahr kam dann auch der 1. große Durchbruch. Aus der ’83 veröffentlichten LP „Hautnah" wird der Song „Sehnsucht" ausgekoppelt. Dies brachte 1984 die Verleihung der Goldenen Europa für die meistverkaufte (400.000 mal als Single und über 1 Million mal als Tonträger auf Compilation) deutschsprachige Single 1983 ein. Im Frühjahr 1985 wurde die LP „Verliebte Jungs" veröffentlicht. Nach mehreren TV - Auftritten starten Purple Schulz 1986 die ersten Tourneen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im Herbst begann dann die Arbeit an der LP „Stand der Dinge", die dann 1987 veröffentlicht wurde. Die verschiedensten Live - Auftritte im TV, bei Festivals, Tourneen etc. bestimmten diese Zeiten der 80er. Single Auskopplungen wie „Kleine Seen", „Zeit", „Es tut weh" landeten Hits und steigerten so den Bekanntheitsgrad der Band. Erwähnt sei hierbei außerdem die Aufnahme des Titels „The Vision" (’87) für den Soundtrack des Schimanski - Tatorts „Zabou". 1987 dann veränderte sich die Band durch den Weggang von Dieter Hoff . Seither stehen Purple Schulz (Gesang und Keyboards) und Josef Piek (Gitarre und Keyboards) zu zweit auf der Bühne. Ihrer Karriere tat das aber keinen Abbruch. Die Arbeit im Studio zahlte sich mit der LP „tsvai" (1988) aus. Ein weiterer Soundtrack zu dem Film mit Senta Berger und Heiner Lauterbach „Die schnelle Gerdi" entstand. Mit öffentlichen Auftritten, Tourneen mit über 30 Konzerten (1989)
u.a. blieben sie auch ihrem Publikum treu. |
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Matthias Niese © |
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