Wolfgang Niedecken

Sänger, Maler, Komponist

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30.03.1951

geboren in Köln

1961 - 1970 Internat "Konvikt St. Albert" in Rheinbach.
1966 Wolfgang Niedecken spielt bei seiner ersten Band "The Convikts"
1966 - 1969 Wolfgang bei "The Troop"
1969 - 1971 Sänger bei der Band "Goin' Sad". 1969 erscheint der erste Tonträger mit W.N.: "Bonner Beat Bands" - präsentiert von Hans Daniels. (U.a. mit "Goin' Sad" mit dem Song "Satin Rose".)
1970 - 1974 Studium der freien Malerei FHBK Köln.
1974 Examen und Studienaufenthalt in New York bei Howard Kanovitz und Larry Rivers.
1976 - 1977 Zivildienst beim Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, Köln.
Sommer 1976 W.N. schreibt seinen ersten Song auf Kölsch: "Helfe kann dir keiner".
1976 Erste Proben mit namenloser Freizeitcombo.
Juli 1977 Erster Auftritt mit besagter "Freizeitcombo" unter dem namen BAP im Mariensaal in Köln-Nippes
1978 Erste chaotische Auftritte mit dieser Band, erfolgreicher als tingelnder Solist mit akustischer Gitarre und Mundharmonika. Der Beiname "Südstadt-Dylan" macht die Runde.
21.04.1979 Legendärer Auftritt von W.N. im Vorprogramm der "Schmetterlinge" in der Stadthalle in Köln-Mülheim.
Es erscheint "W.N.'s BAP rockt andere kölsche Leeder", das erste von inzwischen 13 BAP-Alben.
1984 W.N. schreibt den Text zum deutschen Live-Aid-Beitrag "Nackt im Wind".
Winter:
WDR-Sendung mit Heinrich Böll und W.N. mit dem Titel "Kölner Erinnerungen aus 40 Jahren". Es entwickelt sich eine Freundschaft mit dem Schriftsteller.
1985 Wiederaufnahme der Arbeit als bildender Künstler.
1987 Single mit Trude Herr: "Niemals geht man so ganz".
März 1987 Es erscheint Wolfgang Niedeckens erste Soloplatte "Schlagzeiten", die er mit befreundeten Musikern ("Complizen") aufgenommen hat. Die LP enthält Stücke mit Texten, die es nicht auf BAP-LP's geschafft hatten, darunter unter anderem eines seiner persönlichsten Lieder "Nie met Aljebra".
Sommer 1987 W.N. und "Complizen" spielen auf mehren Open Airs im deutschsprachigen Raum (Nürburgring, Deggendorf u.a.). Tourgäste: Frank Hocker (Gitarre), Renate Otta (Gesang).
Juli 1987 Mit einer verkleinerter Complizen-Besetzung (Jan Dix (Schlagzeug), Frank Hocker (Gitarre), Matthias "Mattes" Keul (Keyboards), Wolfgang Niedecken (Gesang), Axel "Fisch" Risch (Bass)) auf Einladung Ernesto Cardenals einige Konzerte in Nicaragua.
März 1988 W.N. und "Complizen" spielen zwei Konzerte in Maputo/Mosambik. Besetzung: Angelika Fleer (Keyboards), Frank Hocker (Gitarre), Wolfgang Niedecken (Gesang), Axel "Fisch" Risch (Bass), Jürgen "Jürgens" Zöller (Schlagzeug).
März 1989 W.N. und Klaus "Major" Heuser wirken bei mehreren Konzerten der Bläck Föös im Millowitsch-Theater mit. Es ensteht der CD-Live-Mitschnitt "Bläck Fööss & Fründe", der im August erscheint.
06.06.1989 W.N. hält Rede anläßlich des Deutschland-Besuches von Nelson Mandela.
Herbst 1989 In den Buchhandlungen ist das Buch "Auskunft" von W.N. erhältlich. Er erzählt darin von seinem Leben und der Entwicklungsgeschichte von BAP.
1990 Es erscheint der Song "Bläck Föös Bänd" - gesungen von Millowitsch, Zeltinger, den Fööss und W.N.! (Text: W.N.)
1991 Koproduzent von Zeltingers "Solo Plaat". Duett mit Zeltinger auf dem "Rühmann-Revue"-Album.
1992 Wolfgang Niedecken trägt den Text zur Anti-Rassismus-Hymne "Arsch huh, Zäng ussenander" bei.
1994 Im Steidl-Verlag erscheint das Buch "Pissjääl&Kackbrung" zu einer Retrospektive im Kölner Stadtmuseum:
Textbeiträge zum Album "Pänz un Bänds un Rock un Roll". 
Nach der Trennung von seiner ersten Ehefrau Carmen, mit der Niedecken zwei Söhne hat, heiratete er die Fotografin Tina Golemiewski, mit der er zwei Töchter hat. Die Familie lebt abwechselnd in der Kölner Südstadt und einem abgelegenen alten Försterhaus in der Eifel.
Herbst 1994 Es erscheint das Buch "Alles im Eimer, alles im Lot", das ein "Gespräch über die Lage der Nation" zwischen Christoph Dieckmann und W.N. beinhaltet.
1995 W.N. erhält den Landesverdienstorden von Nordrhein-Westfalen.
28.02.1995 Das zweite Solowerk von W.N.: "Leopardefell". Die CD, die in nur zehn Tagen eingespielt wurde, enthält eingekölschte Dylan-Songs. Es folgen eine Tour durch eher kleinere Hallen und Clubs und im Sommer ein paar Open-Air-Gigs. Und es gibt auch das das "Leopardefellbooch" von Bruno Zimmermann und W.N., das alle Texte und Gitarrengriffe zur CD enthält.
09.07.1995 Bruce Springsteen spielt sein Video "Hungry heart" ein. Bei diesem Dreh dürfen W.N. und die Leopardefellband mitwirken. Im Anschluß daran folgt eine Jam-Session im Café "Eckstein". Ort der ganzen Handlung: Berlin.
12.03.1996 W.N. erhält den Musikpreis der Stadt Frankfurt!
Sommer 1996 Das Buch "noh un noh - Texte und Fotografien aus Köln" mit Texten von W.N. und Fotografien von Eusebius Wirdeier kommt in den Buchhandel.
1997 Es erscheint "Peter Maffay 96 LIVE" - ein Video-Live-Konzert-Mitschnitt, auf dem auch W.N. mit "Nix wie bessher" als Specialguest mitwirkt.
Und noch ein Konzert-Mitschnitt mit W.N.: Auch auf einem Ambroß-Konzertmitschnitt ist er mit dabei!
08.10.1998 Wolfgang Niedecken erhält das Bundesverdienstkreuz von Bundespräsident Herzog überreicht: "Kölsch-Rock, BAP und Kölner Dialekt sind untrennbar mit ihm verbunden. Er ist einer der profiliertesten Rockmusiker Deutschlands. Als engagierter Künstler hat er sich nachhaltig für Frieden, Toleranz, Demokratie und gegen Fremdenfeindlichkeit eingesetzt."
11.11.1998 Die Single "FC, jeff Jas!", bei der Guildo Horn, Stefan Raab und W.N. mitwirken (Text: W.N.; Musik: Alexander Büchel, Werner Kopal, Jens Streifling), kommt auf den Markt.
15.04.1999 Beim Konzert von Bruce Springsteen in der KölnArena singt W.N. bei der Zugabe "Hungry heart" mit!!
23.03.2001 Konzert der "Tiebreakers" in der Rheinbacher Stadthalle. Als Gast mit dabei: Wolfgang Niedecken und Jens Streifling
30.03.2001 Wolfgang Niedecken wird 50 Jahre alt. 
19. August 2001 Im Rahmen des "Young Euro Classic" Festivals in Berlin hält Wolfgang als Pate der Abschluß-Veranstaltung am 19.8. eine vielbeachtete Rede, in der er sich Gedanken um Gewalt, Rassismus und Nationalismus macht.
05.11.2002 Wolfgang Niedecken liest unter dem Motto "Köln gibt's schon, aber es ist ein Traum" in der Mayerschen Buchhandlung in Köln Texte Heinrich Bölls über Köln. W.N. liest Auszüge aus Texten wie: „Stadt der alten Gesichter“ und „Was ist kölnisch?“.
© Wolfgang Niedecken

Matthias Niese ©