|
|
Dirk Bach wurde am 23. April 1961 in Köln
geboren, † 1. Oktober 2012 in Berlin. Schon früh stand sein Wunsch, Schauspieler zu werden, fest.
Nach der Mittlere Reife 1978 gleich der Sprung auf die Bretter, die die Welt bedeuten – in Heiner Müllers „Prometheus” am Kölner Schauspielhaus (Regie: Hans G. Heyme). Ab 1980 Engagements u.a. beim Kabarett Die Stinkmäuse, ab 1984 in der „Geierwally” im Kölner Theater in der Filmdose (Regie:
Walter
Bockmeyer; 331 Vorstellungen) und 1988 in Benjamin Brittens „Sommernachtstraum”, den Willy Decker für die Oper der Stadt Köln inszenierte. 1989 mit „Edgar” eine erste Eigenproduktion. 1991 gab Dirk Bach am Kölner Schauspiel den Spiegelberg in Schillers „Räuber” (Regie: T. Fischer). Seitdem ist Bach Mitglied des Ensembles Kölner Schauspiel, mit dem er 1992 in „Waikiki Beach”, 1993 in Shakespeare „Was ihr wollt”, im gleichen Jahr in „Der Marquis schreibt einen unerhörten Brief” und 1994 in der Rolle des „Bürgers Schippel” gefiel. Seit 1986 wurden diverse Theaterproduktionen (u.a. „Geierwally”, „Waikiki Beach”) fürs Fernsehen aufgezeichnet. Zugleich Auftritte in diversen Serien, u.a.: „Kir Royal”, „Geschichten aus der Heimat" und „RTL Samstag nacht”.
1992-1994 gab es für RTL eine eigene „Dirk Bach Show” (26 Folgen). Für die 39 ZDF-Folgen von „Lukas” – ab 1995 – war Dirk Bach auch Ko-Autor und Ko-Produzent. Filme u.a.: „Ich sage immer, wann ich meine Haare gemacht habe (Regie: Ulrike Filgers), „Im Jahr der Schildkröte" (Regie: Ute Wieland) und „Kein Pardon” (Regie: Hape Kerkeling). Bach ist auch im Hörfunk, in der Kinowerbung und auf CD präsent. Zusammen mit Jürgen von der Lippe und Herbert Feuerstein produzierte er 1995 die Maxi-CD „Marmor, Stein und Eisen bricht”. Im gleichen Jahr erschienen mit „Ich will keine Schokolade” und „Niemals geht man so ganz” Remineszenzen an Trude Herr, an denen auch Tommy Engel,
Anne
Haigis, Hella von Sinnen
und
Gerd Köster
beteiligt waren. Dirk Bach hat sich zum Markenzeichen des mal derben, mal feinfühligen Kölner Humors entwickelt. Für sein Schaffen wurde der Künstler mit dem Kleinkunstpreis Barocke Sau vom Bodensee, dem Kölschpreis und dem Telestar geehrt.
© Dirk Bach
|